Unmut vor allem bei SPD

Zorn über Denkmalschutz für Rosengarten

Für den Rosengarten brechen nun, mit der Aufnahme in die Liste geschützter Denkmäler in Rheinland-Pfalz, keine rosigen Zeiten an. Das befürchtet vor allem die SPD. Sie denkt, dass die Macher des Rosengartens aufgrund der strengen Schutzbestimmungen in ihrer Kreativität beschnitten werden. Die FDP sieht das anders.  FOTO: dpa / Carolin Eckenfels

Zweibrücken. „Der größte Quatsch“: So geißelte etwa Thorsten Gries (SPD) im Rat den Denkmalschutz für den Rosengarten. Alleine die FDP brach eine Lanze für diesen strengen Schutz.

„Sag’ es durch die Blume“ – von diesem Motto hielt der Stadtrat bei seiner jüngsten Sitzung nicht viel, als es zum Tagesordnungspunkt Rosengarten kam.

Offiziell las sich die Ankündigung in den Sitzungsunterlagen recht harmlos und trocken: „Information über die beabsichtigte Eintragung des Rosengartens in die Denkmalliste als geschütztes Kulturdenkmal“. Das, was sich daraus entwickelte, war eine emotionale Diskussion.

Oberbürgermeister Marold Wosnitza (SPD) informierte die Räte, dass die GDKE (Generaldirektion Kulturelles Erbe) als Fachbehörde in Rheinland-Pfalz beim Rosengarten die „Kriterien eines Kulturdenkmales im Sinn einer Denkmalzone“ erfüllt sehe. Für die Aufnahme in die Denkmalliste werde folgender Kurztext vorgeschlagen, so die GDKE:

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