Jahresbilanz

Villeroy & Boch macht mehr Gewinn

Auch wenn Villeroy & Boch insgesamt höhere Erträge verbucht, ging der Gewinn in der Sparte Tischkultur um 2,5 Millionen Euro zurück. FOTO: dpa / Oliver Dietze

Frankfurt/Mettlach. Der Keramikkonzern hat im vorigen Jahr Umsatz und Gewinn gesteigert. Trotzdem ist Vorstandschef Frank Göring nicht zufrieden.

Der Mettlacher Keramikkonzern Villeroy & Boch (V&B) muss sich in seinen beiden Unternehmensbereichen Bad und Wellness sowie Tischkultur mit zwei verschiedenen Entwicklungen auseinandersetzen. Während die Sparte rund um die Sanitärkeramik mit Waschbecken, Bidets oder Toilettenschüsseln solide wächst und einen zufriedenstellenden Beitrag zum Konzern-Ergebnis liefert, hat die Tischkultur Federn lassen müssen. Hier will Vorstandschef Frank Göring mit einem Bündel an Maßnahmen gegensteuern, um die erodierende Erlös- und Ertragsentwicklung zu drehen, wie er gestern anlässlich der Bilanzpressekonferenz in Frankfurt verdeutlichte.

Im Geschäftsjahr 2018 konnten Bad und Wellness beim Umsatz um 4,7 Prozent auf 584,3 Millionen Euro zulegen. Bei der Tischkultur sanken die Erlöse um 4,4 Prozent auf 266,2 Millionen Euro. Insgesamt erzielte V&B einen Konzernumsatz von 853,1 Millionen Euro (plus zwei Prozent).

Ähnlich sah es bei den Erträgen aus. Bad und Wellness steuerten 47,3 Millionen Euro (plus 6,3 Millionen Euro) zum operativen Konzernergebnis (Ebit) von 53,6 Millionen Euro bei, während die Tischkultur um 2,5 Millionen auf 6,3 Millionen Euro abrutschte.

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