Überbrückungszeit zum nächsten Astra

Opel prüft Kurzarbeit bis 2021 in Rüsselsheim

Die Produktion in Rüsselsheim sinkt 2020 auf ein Drittel des Volumens von 2018, berichtet die Wirtschaftswoche. FOTO: dpa / Andreas Arnold

Frankfurt. Opel erwägt monatelange Kurzarbeit im Stammwerk Rüsselsheim. Der Autobauer wolle ab Oktober zunächst für drei Monate zu dem Instrument greifen, berichtet die „Wirtschaftswoche“. Sie stützt sich auf Sitzungsprotokolle von Arbeitnehmervertretern.

Im Frühjahr solle es erneut Kurzarbeit geben. Ab 2020 würden im Werk noch 42 000 Autos produziert – ein Drittel wie 2018, als 123 000 Wagen vom Band liefen. Mit der Kurzarbeit solle die Zeit überbrückt werden, bis 2021 die Produktion des Astra beginne. „Die Produktionsvolumina sind abhängig von der Marktnachfrage“, sagte ein Opel-Sprecher. Das Unternehmen werde „angemessene Maßnahmen finden, um die Übergangsphase zu überbrücken, die sich im Werk Rüsselsheim bis zum Anlauf der nächsten Astra-Generation 2021 ergibt.“ Über verschiedene Möglichkeiten werden mit den Sozialpartnern diskutiert.

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