Bonn

Kartellamt: Wursthersteller dürfen fusionieren

Bonn. Der Wurstmarkt in Deutschland ordnet sich neu: Das Bundeskartellamt hat den mittelständischen Fleischverarbeitern Kemper und Reinert grünes Licht für die Fusion zum zweitgrößten Fleisch- und Wurstwarenhersteller der Bundesrepublik gegeben.

„Auch nach der Fusion gibt es für Abnehmer und Lieferanten noch hinreichende Alternativen“, begründete das Bundeskartellamt den Schritt. Auch gemeinsam kommen Kemper und Reinert laut Wettbewerbsbehörde lediglich auf Marktanteile zwischen zehn und 20 Prozent.

Das neue Unternehmen mit dem Namen „The Family Butcher“ wird einen Umsatz von mehr als 700 Millionen Euro haben. Größer ist in Deutschland nur noch die Tönnies-Gruppe.

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