Beliebtes Pkw-Modell in der Kritik

Am SUV scheiden sich immer mehr die Geister

Berlin. SUV – das war einmal ein neuartiges Auto-Segment, das Kürzel klang irgendwie amerikanisch, nach Freiheit und Abenteuer. Heute ist SUV (Sport Utility Vehicle) ein Kampfbegriff, für manche ein Feindbild.

Nicht erst seit dem verheerenden Unfall in Berlin, der vier Menschen das Leben kostete. Doch jetzt, wenige Tage vor der Automesse IAA, spitzt sich die Debatte zu, wird schriller. „Profit“, „Panzer“, „Protzerei“, tönt es, „Klimasünder“ sowieso. Gefordert werden Verbote, Obergrenzen, Strafsteuern. Was man dazu wissen sollte:

Was ist eigentlich ein SUV?

SUV werden oft Sportgeländewagen genannt, sind aber keine Geländewagen im eigentlichen Sinne – auch wenn sie äußerlich daran erinnern. Pkw-Modelle mit Offroad-Charakter definiert das Kraftfahrt-Bundesamt als SUV, wenn sie kein Allrad und keine Differentialsperre haben, die das Durchdrehen der Räder im Gelände verhindert, und eine bestimmte Bodenfreiheit unterschritten wird.

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