Delta, die das nötige Know-how zum Betrieb einer Fluggesellschaft mitbringt, würde sich, so weit bekannt, nur mit zehn Prozent am Kapital der neuen Alitalia in Höhe von einer Milliarde Euro beteiligen. FS und Atlantia, die mit je 37,5 Prozent dabei wären, hatten vergeblich auf einen höheren Anteil der Amerikaner gedrängt. Ob das Modell mit Delta, Staatsbahnen und Atlantia überhaupt trägt, bezweifeln Branchenexperten.

Viel war in den vergangenen Wochen über einen Einstieg der Lufthansa spekuliert worden. Lufthansa-Chef Carsten Spohr hatte aber zuletzt bekräftigt, dass Europas größte Airline nur in eine restrukturierte Alitalia investieren würde. Am Dienstagabend meldete auch Atlantia Vorbehalte an und schrieb, dass die Bedingungen für den beabsichtigten Einstieg noch nicht gegeben seien. „Wir werden alles tun, was möglich ist, um sicherzustellen, dass die nationale Fluggesellschaft wieder mit ausgebreiteten Flügeln fliegen kann“, hatte Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte im Oktober getönt.


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