Der Dax-Konzern steht wegen der schwächelnden Konjunktur unter Druck, aber auch die Autoflaute und der Handelsstreit zwischen den USA und China machen den Ludwigshafenern zu schaffen.

„Wir haben unser Ziel erreicht, einen Eigentümer zu finden, für den Pigmente ein strategisches Kerngeschäft sind“, sagte BASF-Vorstandsmitglied Markus Kamieth laut Mitteilung. DIC verfolge ambitionierte Wachstumspläne und habe angekündigt, das Geschäft in den kommenden Jahren weiterzuentwickeln. „Wir sind davon überzeugt, dass das Pigmentgeschäft sein Potenzial bei DIC voll entfalten kann.“


DIC ist ein börsennotiertes japanisches Unternehmen mit weltweit rund 20 000 Mitarbeitern. DIC gehört nach eigenen Angaben zu den weltweit führenden Pigmentherstellern. Die Gesellschaft mit Hauptsitz in Tokio ist in über 60 Ländern aktiv und erzielte 2018 einen Umsatz von rund 800 Milliarden Yen (etwa 6,8 Mrd Euro). Das BASF-Pigmentgeschäft mit 2 600 Mitarbeitern erwirtschaftete 2018 einen Umsatz von rund einer Milliarde Euro.

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