Faktencheck

Wenn der Schlafrhythmus etwas aus dem Takt gerät

Wer dauerhaft zu wenig oder schlecht schläft, dessen Wohlbefinden und Gesundheit sind gefährdet. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa FOTO: Karl-Josef Hildenbrand

Berlin. Die Abstimmung zwischen äußeren Einflüssen und der inneren Uhr funktioniert ziemlich gut, so auch der Schlaf-Wach-Rhythmus.

Wenn nur nicht jedes halbe Jahr die Zeitumstellung dazwischen käme... Doch wie stark beeinflusst sie uns tatsächlich? Und welche Folgen hat es, wenn man langfristig zu wenig schläft?

BEHAUPTUNG: Man braucht Wochen, um sich von der Zeitumstellung zu erholen.

BEWERTUNG: Trifft nur auf manche Menschen zu.

FAKTEN: Wissenschaftler beschäftigen sich seit Langem mit den gesundheitlichen Auswirkungen des Uhren-Drehens - vor allem mit der Umstellung auf die Sommerzeit. Bis vor gut zehn Jahren kamen so gut wie alle Studien zu dem Ergebnis: Probleme wie Schlafstörungen seien spätestens innerhalb von ein bis zwei Wochen behoben. In der jüngeren Forschung gibt es jedoch Hinweise, dass sich der biologische Rhythmus bei manchen Menschen etwas langsamer harmonisiert - so eine Meta-Studie des Büros für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag aus dem Jahr 2016.

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