Interview Oskar Lafontaine

„Die Welt lernt nicht dazu“

Oskar Lafontaine fordert eine neue Sozialpolitik. FOTO: dpa / Oliver Dietze

Saarbrücken. Der Linken-Fraktionschef im Saarland spricht über Rosa Luxemburg, ihr Erbe und egoistische Staaten.

Der 100. Todestag von Rosa Luxemburg eint ein ganzes Spektrum politischer Gruppen im Gedenken. Nach der Symbolfigur der europäischen Arbeiterbewegung ist auch eine parteinahe Stiftung der Linkspartei benannt. Und das ist nicht ihr einziges Erbe, sagt der Fraktionsvorsitzende der Linken im Saarland, Oskar Lafontaine.

Herr Lafontaine, werden Sie dem Grab von Rosa Luxemburg zum 100.Todestag am Dienstag in Berlin einen Besuch abstatten?

LAFONTAINE Ja. Ich folge damit einer Tradition, die schon bei der Beerdigung von Rosa Luxemburg begonnen hat, als über 100 000 Berliner ihrem Sarg folgten.

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