Aufgaben für AKK

Gratisfahrten und mehr: Die Baustellen der Bundeswehr

Es gibt viel zu tun: Annegret Kramp-Karrenbauer, seit rund vier Wochen Verteidigungsministerin. FOTO: dpa / Michael Kappeler

Berlin. Mit ihrem Dienstantritt als Verteidigungsministerin vor knapp vier Wochen hat Annegret Kramp-Karrenbauer einige Baustellen von ihrer Vorgängerin Ursula von der Leyen (beide CDU) übernommen – auch jenseits der Frage kostenloser Bahnfahrten für Soldaten in Uniform.

Nachdem die Bundeswehr unter früheren Ressortchefs mit immer weniger Geld auskommen musste, hatte von der Leyen „Trendwenden“ eingeläutet. Seither gibt es Bewegung, aber die Probleme sind nicht gelöst. Militärexperten nennen drei Punkte, die am wichtigsten sind:

Die Modernisierung und Instandhaltung von Waffensystemen und Material mit der Neuordnung des lähmenden Beschaffungswesens. Die Personalgewinnung angesichts zunehmender Konkurrenz um Fachkräfte. Und die Digitalisierung der Armee. Dazu gehören die Vernetzung von Waffensystemen, die Cyberarmee sowie der technisch und moralisch herausfordernde Einsatz von Systemen Künstlicher Intelligenz.

Mit „wachsenden Herausforderungen beim Thema Digitalisierung“ begründete das Verteidigungsministerium auch einen Großteil der 155-Millionen-Ausgabe für Berater-Honorare seit Januar, die jüngst für Wirbel sorgten – auch so eine Baustelle für AKK.

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