2. Fußball-Bundesliga

Der FCK will ganz schnell wieder hoch

Wie versteinert steht die Mannschaft nach dem 2:3 in Bielefeld auf dem Rasen. Es ist der bitterste Moment der Vereinsgeschichte. FOTO: dpa / Guido Kirchner

Kaiserslautern. Im bittersten Moment der Vereinsgeschichte rufen die Verantwortlichen den Wiederaufstieg in die 2. Liga als Ziel aus.

Nach dem schwärzesten Tag in der 118-Jährigen Vereinsgeschichte des 1. FC Kaiserslautern strahlte das Fritz-Walter-Stadion auf dem altehrwürdigen Betzenberg im Sonnenschein. Doch der Glanz vergangener Tage besteht nur noch in Erinnerungen. Nach der 2:3-Niederlage bei Arminia Bielefeld am Freitagabend ist der erstmalige Abstieg des viermaligen deutschen Meisters in die 3. Liga besiegelt. Der FCK peilt nun die direkte Rückkehr in den Profifußball an.

„Es kann für diesen Verein nur ein Ziel geben: sportlich und auch wirtschaftlich der Aufstieg“, sagte Sportdirektor Boris Notzon. Der geplante Lizenzspieler-Etat von knapp fünf Millionen Euro für die kommende Saison sei für Drittliga-Verhältnisse ein gutes Budget. „Wir wollen von der Qualität her eine Zweitliga-Mannschaft zusammenstellen“, betonte Notzon. Doch das Projekt Wiederaufstieg wird für den finanziell angeschlagenen Traditionsverein ein riskantes Unterfangen.

Sicher ist bisher nur, dass Trainer Michael Frontzeck den Neuanfang und Umbruch gestalten soll. Welche Spieler den Weg nach unten mitgehen, ist noch offen. Vor Frontzeck, Notzon und Sportvorstand Martin Bader liegt viel Arbeit. Das Grundgerüst der Mannschaft soll in der kommenden Saison zu einem Drittel aus Spielern der aktuellen Mannschaft sowie aus Neuzugängen und Akteuren aus der eigenen Talentschmiede bestehen.

top