Selbst bei einem Sieg in Bielefeld ist der Gang in die 3. Liga für den Verein der fünf Weltmeister von 1954 um Kapitän Fritz Walter wohl nur noch eine Frage von Tagen. Das wissen auch die Verantwortlichen, die nach den zahlreichen Beben am Betzenberg in der Vergangenheit zum Großteil erst seit ein paar Monaten im Amt sind. Deshalb planen Vorstandsboss Michael Klatt, Sportvorstand Martin Bader, Aufsichtsratsboss Patrick Banf, Sportdirektor Boris Notzon und Trainer Frontzeck längst die kommende Saison in den ungewohnten Niederungen – mit einem auf fünf Millionen Euro halbierten Etat.

Das wichtigste Signal kam in der vergangenen Woche vom Deutschen Fußball-Bund (DFB). Der FCK erhält die Lizenz für die 3. Liga – wenn auch nur unter Auflagen und Bedingungen. Dennoch gilt das bereits als Erfolg. Dem chronisch klammen Club drohte bis zuletzt die Regionalliga. Nur durch das Entgegenkommen der Stadt, die der umstrittenen Reduzierung der Stadionmiete von 3,2 Millionen Euro pro Jahr auf 425 000 Euro auf Kosten der Steuerzahler zustimmte, können die Pfälzer die 3. Liga vielleicht stemmen. „Die Auflagen sind ihm Rahmen dessen, was wir erwartet haben. Hierauf sind wir vorbereitet und werden unsere Pläne weiter umsetzen“, sagte Klatt.


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