„Die 2. Liga in Deutschland befindet sich, bezogen auf die finanzielle Ausstattung und die Sendezeiten, im europäischen Vergleich in einem Schlaraffenland“, sagte Unternehmenssprecher Ralph Fürther. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) verteidigte das Vorgehen ihres Vertragspartners. Es sei „ungewohnt, wurde aber offen kommuniziert“.

Sky zeigt alle 306 Partien live sowie Konferenzschaltungen. Zudem gibt es seit Beginn der Rückrunde 2017/18 über eine Sub-Lizenz Zweitliga-Zusammenfassungen im Free-TV-Sender Sport1. Das TV-Geld, das maßgeblich von Sky kommt, ist die wichtigste Einnahmequelle der Clubs. Von den 1,06 Milliarden Euro aus der Ausschüttung der Medienerlöse in dieser Saison erhalten die Zweitligisten rund 20 Prozent. „Der Entscheidung, ein Spiel personell vor Ort zu besetzen, legen wir sportliche Kriterien, unter anderen die Tabellensituation der Vereine, zugrunde“, hieß es vom Bezahlsender.


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