Eishockey

Bühne frei für das Traumfinale der DEL

Die Adler wollen endlich wieder jubeln. Nach einer Woche Spielpause starten die Mannheimer an diesem Donnerstag in die Finalserie der DEL. FOTO: dpa / Uwe Anspach

Mannheim. Die ausgeruhten Adler Mannheim treffen in der Endspiel-Serie ab diesem Donnerstag auf den geschlauchten Meister EHC München.

Nach achteinhalb Stunden Wahnsinn auf dem Eis ließen sich die müden Halbfinal-Helden des EHC München vom „Würschtlmo“ aufpäppeln. Am rollenden Grill-Wohnwagen, der extra aus Garmisch-Partenkirchen bestellt worden war, stärkten sich die Eishockeyspieler am Mittwochmittag mit viel Fleisch. Danach stiegen sie in den Bus Richtung Mannheim. Dort findet nur zwei Tage nach dem Ende der dramatischen Halbfinal-Serie gegen die Augsburger Panther das erste Finalspiel gegen ausgeruhte Adler statt.

„Das wird eine riesige Herausforderung“, sagte Münchens Meistertrainer Don Jackson vor dem ersten Titel-Duell der zwei besten deutschen Eishockey-Teams an diesem Donnerstag (19.30 Uhr/Sport1): „Ich denke, sie sind fit und warten auf uns.“ Und wie: Nach einer Woche Spielpause wollen die Adler Mannheim endlich aufs Eis. „Wir gehen mit breiter Brust ins Finale, wissen aber, dass wir uns steigern und die Spannung hochhalten müssen“, sagte Adler-Kapitän Marcus Kink.

Es ist strittig, wer in der Best-of-Seven-Serie zwischen den beiden Hauptrundenbesten mit insgesamt zwölf Olympia-Helden im Vorteil ist: Die Mannheimer, die nach dem lockeren 4:0-Halbfinalsieg gegen die Kölner Haie zwar neue Kraft tanken konnten, aber eben auch aus dem Rhythmus kamen. Oder die Münchner, die gegen zähe Augsburger zwar in sieben Spielen bis an ihre Belastungsgrenze gehen mussten, aber durch das Happy End nach dem 2:0-Erfolg am Dienstagabend psychologisch im Vorteil sein könnten.

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