FC Bayern vor Oktoberfest

Zünftiger Wiesn-Start? Coutinho/Müller „zu offensiv“

Philippe Coutinho (r) ist beim FC Bayern München angekommen. Foto: Lino Mirgeler FOTO: Lino Mirgeler

München. Zum Start des 186. Münchner Oktoberfestes will Niko Kovac einen Wiesn-Kater wie in seinem Premierenjahr als Bayern-Coach unbedingt vermeiden.

„Man kann nichts versprechen im Leben“, sagte der 47 Jahre alte Kroate, der selbst kein Biertrinker ist. „Aber wir wollen versuchen, uns zu verbessern“, versicherte Kovac vor dem Bundesliga-Heimspiel gegen den 1. FC Köln am Samstag (15.30 Uhr).

Eine Steigerung zu 2018 sollte den Münchner Meister-Kickern nicht schwerfallen. Vor zwölf Monaten wurde das Oktoberfest für die Bayern und speziell Kovac zur Krisen-Wiesn: 1:1 gegen Augsburg, 1:1 gegen Ajax Amsterdam und ein krachendes 0:3 gegen Mönchengladbach - nicht einen Sieg konnten die Fans während des Volksfestes begießen. „Es muss besser werden, und davon gehe ich auch aus“, erklärte Kovac.

Das 3:0 zum Start in die Champions League gegen Roter Stern Belgrad erhärtet Kovacs These. Im Poltern von Präsident Uli Hoeneß gegen den DFB und Manuel-Neuer-Rivale Marc-André ter Stegen rückte nämlich der ansehnliche Auftritt von Neuzugang Philippe Coutinho in den Hintergrund. Der Brasilianer ließ in vielen Aktionen erkennen, wie das Offensivspiel des FC Bayern in der Zukunft aussehen könnte.

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