Nach Turnier-Absage

Wasserball-Bundestrainer Stamm: Köpfe frei kriegen

Hagen Stamm ist der Trainer der deutschen Wasserballer. Foto: Bernd Thissen/dpa FOTO: Bernd Thissen

Berlin. Statt des Olympia-Qualifikationsturniers in den kommenden Tagen haben die deutschen Wasserballer eine Zwangspause. Die Situation drückt sehr auf die Gemüter der Auswahl von Bundestrainer Hagen Stamm. Der „Mr. Wasserball“ sieht noch eine Olympia-Chance für den Sommer.

Erst einmal sollten die deutschen Wasserballer in der für alle schwierigen Situation die Köpfe frei bekommen.

„Ich habe den Spielern gesagt, geht ein paar Bier trinken und macht erstmal zehn Tage gar nichts“, berichtete Bundestrainer Hagen Stamm über die ungewöhnliche Sofortmaßnahme. Statt um die erste Olympia-Teilnahme seit 2008 zu kämpfen, ist sein Team zur Zwangspause verdammt.

„Für die Sportler ist das eine schwierige Situation. Sie haben so viel gearbeitet, um ihre Körper in einen olympiatauglichen Zustand zu bekommen“, sagte Stamm bei allem Verständnis für die Absage. „Weder vom europäischen Verband noch vom Weltverband haben wir ein Signal bekommen, wie und wann es weiter geht. Da ist kein Silberstreif am Horizont zu sehen.“

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