Aus als Nationaltrainer

Während des Asien-Cups: Syrien entlässt Bernd Stange

Wurde als syrischer Nationalcoach entlassen: Bernd Stange. Foto: Norbert Försterling FOTO: Norbert Försterling

Abu Dhabi. Das Abenteuer mit Syriens Fußballern endete für Bernd Stange bitter. Mitten während der Asienmeisterschaft ist der 70-Jährige nach der 0:2-Niederlage seiner Auswahl gegen Jordanien überraschend als Nationaltrainer entlassen worden.

Der syrische Verband teilte noch in der Nacht zu Freitag mit, er habe sich zu diesem Schritt entschieden. Das Team aus dem Bürgerkriegsland war mit großen Hoffnungen auf das Achtelfinale in das Turnier in den Vereinigten Arabischen Emiraten gestartet, hat vor dem letzten Gruppenspiel aber kaum noch Chancen auf die K.o.-Runde.

„Die Trainer sind immer verantwortlich für die Leistung des Teams“, sagte Stange nach der Begegnung. Der frühere DDR-Auswahltrainer ahnte da in Abu Dhabi wohl schon, welches Schicksal ihm drohen könnte. Stange weiter: „Wir sind sehr enttäuscht, weil wir bei diesem Turnier etwas erreichen wollten. Wir wollten zum ersten Mal in der Geschichte in die nächste Runde, das hat Syrien noch nie geschafft.“

Und dabei wird es wohl auch bleiben. Nach nur einem Punkt und keinem Tor in zwei Begegnungen muss am Dienstag gegen Titelverteidiger Australien auf jeden Fall ein Sieg her, selbst das sichert aber nicht das Weiterkommen. Auf dieses „Schicksalsspiel“ werde das Team jetzt von Fadschr Ibrahim vorbereitet, erklärte der Verband weiter. In der ersten Begegnung der Asienmeisterschaft hatte es für Syrien ein 0:0 gegen Palästina gegeben. Zuvor hatte sich während des Turniers auch schon Thailand von Nationalcoach Milovan Rajevac getrennt.

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