Angepasste Richtlinien

Wada-Präsident zu Coronavirus: „Globaler Notstand“

Witold Banka, Präsident der Welt-Anti-Doping-Agentur. Foto: Andrzej Grygiel/PAP/dpa FOTO: Andrzej Grygiel

Montreal. Der Chef der Welt-Anti-Doping-Agentur sieht die Sportwelt angesichts der Coronavirus-Pandemie mit einer noch nie da gewesenen Situation konfrontiert. Von einem „globalen Notstand“ spricht Witold Banka.

Die Welt-Anti-Doping-Agentur will trotz der Coronavirus-Pandemie die sauberen Athleten so gut es geht schützen. Aus diesem Grund hat die Wada ihre Richtlinien der Ausnahmesituation angepasst, teilte die Agentur mit.

„Die Wada wird weiterhin mit den Anti-Doping-Organisationen zusammenarbeiten und Führung und Unterstützung bieten, damit die die Integrität des Anti-Doping-Systems so weit wie möglich gewahrt werden kann“, sagte Wada-Präsident Witold Banka. „Es wird entscheidend sein, dass das System so schnell wie möglich wieder seine volle Leistungsfähigkeit erlangen kann, sobald die Beschränkungen aufgehoben sind.“

Die Sportwelt sei mit einer noch nie da gewesenen Situation konfrontiert. „Covid-19 hat alle Akteure im Bereich der Dopingbekämpfung, einschließlich der Wada, gezwungen, die Art und Weise, wie die tägliche Arbeit durchgeführt wird, anzupassen“, sagte der Pole. „Aber diese Angelegenheit geht weit über die Dopingbekämpfung und den Sport hinaus - es handelt sich um einen globalen Notstand - und unsere erste Priorität muss die öffentliche Gesundheit, Sicherheit und soziale Verantwortung sein.“

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