Europa League

VfL schwächelt - „Weiß nicht, was in unseren Köpfen vorgeht“

Wolfsburgs Victor Joao (l-r), Wout Weghorst und Yunus Malli stehen nach dem Spiel gegen Gent auf dem Rasen. Foto: Peter Steffen/dpa FOTO: Peter Steffen

Wolfsburg. 1:6 gegen Leipzig, 0:3 in Dortmund, 1:3 gegen Gent: Beim VfL Wolfsburg läuft es nach dem Top-Start in die Saison plötzlich nicht mehr. Trotz der Niederlage gegen die Belgier ist beim VfL in der Europa League aber noch alles drin.

Es hätte ein vorentscheidender Schritt Richtung K.o-Phase werden können, es wurde ein ganz bitterer Abend: Beim VfL Wolfsburg beginnt nach der unnötigen 1:3 (1:0)-Niederlage gegen die KAA Gent in der Europa League die Ursachenforschung.

Der Leistungsabfall der Niedersachsen, die 13 Pflichtspiele ungeschlagen gewesen waren und dann binnen neun Tagen dreimal verloren haben, ist frappierend. Zwölf Gegentore in den drei Partien gegen RB Leipzig, bei Borussia Dortmund und gegen Gent sprechen eine deutliche Sprache.

„Wir haben vorher so wenige Gegentore bekommen und denken jetzt vielleicht, es läuft von alleine“, sagte Mittelfeldrackerer Maximilian Arnold. Der 25-Jährige forderte: „Wir müssen schnellstmöglich den Schalter umlegen.“ Die Partie gegen Gent bot dazu eigentlich die perfekte Gelegenheit. Flutlicht, Heimspiel, Europacup - die Voraussetzungen stimmten und der VfL legte auch gut los. Nach der Führung durch João Victor in der 20. Minute wurde Wolfsburg jedoch zunächst passiv und brach nach der Pause dann ein.

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