Vor CL-Kracher

Sieg über die eigenen Zweifel: BVB schöpft Mut für Paris

Die Dortmunder feiern den klaren Sieg gegen Eintracht Frankfurt. Foto: Bernd Thissen/dpa FOTO: Bernd Thissen

Dortmund. Diesmal stand die Null. Nach zuletzt harscher Kritik an der Abwehrschwäche trat der BVB beim 4:0 über Frankfurt erstaunlich kompakt auf. Schon am Dienstag wird sich weisen, wie stabil dieser Fortschritt ist.

Den ersten lauten Jubel im Stadion gab es auch ohne einen Torerfolg. Als Dortmunds Neuzugang Emre Can den Frankfurter Filip Kostic in der 4. Minute mit einer Grätsche im eigenen Strafraum stoppte, johlten die BVB-Fans ähnlich laut wie beim Führungstreffer von Lukasz Piszczek (33.).

Mit dieser Aktion setzte Nationalspieler Can ein Zeichen. Erst die Arbeit, dann das Vergnügen - darum sollte es nach zuletzt desaströsen Abwehrleistungen gehen. Das 4:0 (1:0) über die Eintracht war deshalb auch ein Sieg über die eigenen Zweifel. „Wenn wir alle zusammen so verteidigen, kann das hier ganz groß werden“, schwärmte Can.

Anders als beim Pokal-Aus in Bremen (2:3) oder dem anschließenden 3:4 in Leverkusen war auf die Abwehr diesmal Verlass. Diese Stabilität bereitete allen Beteiligten mehr Freude als die erneut hohe Trefferzahl. „Das war die Reaktion, die die Mannschaft zeigen wollte. Nach zwei Niederlagen mussten wir liefern, und das haben wir heute gemacht“, kommentierte Abwehrspieler Piszczek.

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