Coronavirus-Pandemie

Sieg der Vernunft: Sport atmet nach Olympia-Verlegung auf

Japans Premierminister Shinzo Abe (l) und IOC-Präsident Thomas Bach sollen sich auf die Verschiebung der Olympischen Spiele in Tokio um ein Jahr verständigt haben. Foto: Rodrigo Reyes Marin/ZUMA Wire/dpa FOTO: Rodrigo Reyes Marin

Tokio. Es ist eine historische und einmalige Entscheidung. Japans Ministerpräsident Abe machte den Weg für die Verschiebung der Olympischen Spiele in Tokio frei. Olympia soll nun 2021 stattfinden. Einen konkreten Zeitpunkt gibt es noch nicht.

Die Sportwelt atmet auf und feiert die Verschiebung der Olympischen Spiele in Tokio auf 2021 als Sieg der Vernunft. Nach einem für viele zu langen Festhalten am geplanten Austragungstermin haben sich die Olympia-Macher dem Druck in der Corona-Krise gebeugt.

In einer Telefonkonferenz fassten das Internationale Olympische Komitee und die japanischen Gastgeber den längst unausweichlichen Beschluss zur Verlegung Tokio-Spiele.

Japans Ministerpräsident Shinzo Abe sei mit dem Vorschlag des IOC „hundertprozentig“ einverstanden gewesen, sagte IOC-Präsident Thomas Bach. Die Sommerspiele sollen auf „ein Datum nach 2020 verlegt werden“, aber nicht später als im Sommer 2021 stattfinden, hieß es.

top