Verdacht der Bestechung

Schock für Neymar-Club - Strafverfahren gegen PSG-Chef

Gegen Nasser al-Khelaifi wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Foto: Etienne LaurentFOTO: Etienne Laurent

Bern. Im FIFA-Korruptionsskandal ist einer der größten Global Player des Fußballs ins Visier der Behörden gerückt.

Gegen Nasser al-Khelaifi, der im Sommer Superstar Neymar für die Rekordablöse von 222 Millionen Euro zu Paris Saint-Germain gelotst hat, ist in der weltweiten Affäre ein Strafverfahren unter anderem wegen des Verdachts der Bestechung eingeleitet worden. Das teilte die Schweizer Bundesanwaltschaft (BA) mit.

Die Vorwürfe richten sich gegen den katarischen Geschäftsmann in dessen Rolle als Geschäftsführer der Sportrechtefirma BeIN Media Group. Demnach bestehe der Verdacht, dass der inzwischen für zehn Jahre gesperrte Ex-FIFA-Generalsekretär Jérôme Valcke im Zusammenhang mit der Vergabe von Medienrechten für die Weltmeisterschaften von 2026 und 2030 „nicht gebührende Vorteile“ vom PSG-Präsidenten angenommen habe, wie die Bundesanwaltschaft mitteilte.

BEiN Media wies am Abend in einer Mitteilung alle Anschuldigungen der Bundesanwaltschaft zurück. „Das Unternehmen wird mit den Behörden voll kooperieren und ist zuversichtlich für die weitere Entwicklung dieser Untersuchung“, hieß es.

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