Europa League

Schiri-Ärger bei der Eintracht - Hinspiel-Bonus ist weg

Lüttichs Kostas Laifis (r) foult Eintracht-Spieler Sebastian Rode. Foto: Marius Becker/dpa FOTO: Marius Becker

Lüttich. Das dramatische Spiel in Lüttich geht verloren, der Hinspiel-Bonus ist weg: Die Eintracht muss um eine Fortsetzung ihrer Europa-Party bangen. Verärgert sind die Hessen über den Schiedsrichter.

Eine vermeintliche Notbremse und dafür nicht einmal Gelb? Diese eine Szene ließ die Spieler und Verantwortlichen von Eintracht Frankfurt nach dem Last-Minute-K.o. von Lüttich nicht mehr los.

„Eine Situation wurde vom slowenischen Referee komplett falsch gesehen für mich. Das war eine Fehlentscheidung“, sagte Trainer Adi Hütter nach dem 1:2 bei Standard Lüttich. Mittelfeldspieler Sebastian Rode fügte am Donnerstagabend an: „Der Schiedsrichter hat kein gutes Spiel gemacht.“

Gemeint war eine Notbremse von Kostas Laifis (69.), der trotz einer zuvor schon gesehenen Gelben Karte weiterspielen durfte. „Mit einem Spieler mehr hätten wir uns sicher leichter getan“, befand Hütter. Stattdessen gab es trotz eines Treffers von Filip Kostic eine ganz späte Niederlage, nach Treffern von Zinho Vanheusden und Joker Maxime Lestienne ist das Weiterkommen der Hessen in der Europa League in großer Gefahr.

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