Coronavirus-Pandemie

Olympia-Entscheidung: IOC setzt sich Frist von vier Wochen

Der internationale Druck auf IOC-Chef Thomas Bach wird immer größer. Foto: Jean-Christophe Bott/KEYSTONE/dpa FOTO: Jean-Christophe Bott

Lausanne. Wochenlang hat sich IOC-Chef Thomas Bach gegen eine Verlegung oder Olympia-Absage gewehrt. Doch die Coronavirus-Pandemie hat die Verantwortlichen zum Handeln gezwungen. Es gibt nun eine Deadline von vier Wochen für mögliche Szenarien, dann soll es Klarheit geben.

Binnen von vier Wochen soll Klarheit über eine mögliche Verschiebung der Olympischen Spiele in Tokio herrschen.

Das Internationale Olympische Komitee setzte sich nach einer Telefonkonferenz der Exekutive diese Deadline, schloss aber gleichzeitig eine Komplett-Absage der Sommerspiele aus. Das teilte das IOC mit, nachdem der Druck bezüglich einer Entscheidung immer größer geworden war.

„Menschenleben haben Vorrang vor allem, auch vor der Austragung der Spiele. Das IOC will Teil der Lösung sein“, sagte IOC-Chef Thomas Bach. Er wünsche sich, dass sich die Hoffnung, die so viele Athleten, Nationale Olympische Komitees und internationalen Verbände aus allen fünf Kontinenten geäußert hätten, erfüllt werden. „Dass am Ende dieses dunklen Tunnels, durch den wir alle gemeinsam gehen, ohne zu wissen, wie lange er noch dauert, die olympische Flamme ein Licht sein wird“, sagte Bach.

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