Spiele 2032

NRW macht Druck: „Bis Tokio“ Klarheit über Olympia-Bewerbung

Wollen Olympia 2032 nach NRW holen: Sportmanager Michael Mronz (l) und Ministerpräsident Armin Laschet. Foto: Fabian Sommer/dpa FOTO: Fabian Sommer

Berlin. „Bis Tokio“ will Armin Laschet Klarheit haben. „Bis Tokio“ ist für Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident keine Orts-, sondern eine Zeitangabe.

Wenn in rund neun Monaten in der japanischen Hauptstadt die Olympischen Spiele beginnen, möchte der CDU-Politiker die Garantie haben, dass sich Deutschland hinter der Rhein-Ruhr-Bewerbung für 2032 versammelt. „Wir wollen etwas Großes in Nordrhein-Westfalen erreichen“, betont er.

Dafür setzt er den Bund, der finanzielle Garantien geben muss, und den Deutschen Olympischen Sportbund als Träger einer Bewerbung um das NRW-Konzept mit 14 Ausrichterstädten zwischen dem Pferdesport-Zentrum Aachen und der Fußball-Hochburg Dortmund unter Zeitdruck. Dabei ist noch nicht einmal klar, wann das Internationale Olympische Komitee die auf Paris 2024 und Los Angeles 2028 folgenden Spiele vergibt.

Veronika Rücker, die Vorstandsvorsitzende des DOSB, meint, dass die Entscheidung deutlich vor der bis zum vergangenen Sommer noch geltenden und von einem flexibleren Vergaberhythmus abgelösten Sieben-Jahres-Frist fällt. „Jetzt ist alles neu. Ich gehe davon aus, dass der Termin nach vorn rücken wird“, sagte sie. Womöglich ins Jahr 2023.

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