Weg „fortsetzen“

Nouri im Klinsmann-Stil gegen Herthas Sieglos-Serie

Nach dem Klinsmann-Rücktritt steht Alexander Nouri an der Seitenlinie von Hertha BSC. Foto: Andreas Gora/dpa FOTO: Andreas Gora

Berlin. Seit 21 Partien wartet Alexander Nouri auf einen Sieg als Cheftrainer im Profifußball. Als Nachfolger von Jürgen Klinsmann bei Hertha BSC steht der frühere Assistent im Abstiegskampf direkt vor einer großen Bewährungsprobe.

Jürgen Klinsmann schaltete auf den sozialen Netzwerken schon wieder in den Kalifornien-Modus, sein Nachfolger steht bei Hertha BSC direkt vor einer wegweisenden Bewährungsprobe.

Nach 21 Spielen ohne Sieg als Cheftrainer im Profifußball will Alexander Nouri mit Orientierung am prominenten Vorgänger seine persönliche Pleiten-Serie beenden und die unverhoffte Chance im Abstiegskampf nutzen. „Grundsätzlich bin ich erstmal sehr dankbar, dass ich die Gelegenheit bekommen habe“, sagte der vorherige Assistent des Ex-Bundestrainers demütig vor der Partie beim SC Paderborn am Samstag (15.30 Uhr/Sky).

Dass Nouri nach seinem erfolglosen Trainer-Ende bei Werder Bremen und dem gescheiterten Kurzzeit-Engagement beim FC Ingolstadt überhaupt auf der großen Bühne stehen darf, hat er auch seinem Vorgänger zu verdanken. Klinsmann, der am Freitagmorgen auf seiner Facebookseite wieder das Bild eines Hubschraubers vor einem kalifornischen Restaurant anstatt seines Fotos im Hertha-Pulli präsentierte, hatte Nouri Ende November als Assistenten zum Hauptstadtclub mitgebracht.

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