Basketball-Profiliga

NBA-Auftakt: James und Lakers verlieren im „Kampf um L.A.“

Lakers-Superstar LeBron James im versucht an Kawhi Leonard (l) von den Los Angeles Clippers vorbeizukommen. Foto: Marcio Jose Sanchez/AP/dpa FOTO: Marcio Jose Sanchez

Los Angeles. Mit einem Lächeln auf den Lippen versuchte LeBron James die Bedeutung der ersten Schlappe im „Kampf um L.A.“ herunterzuspielen.

Zum heiß erwarteten Start der NBA-Saison musste sich der Superstar mit seinen Los Angeles Lakers im Duell der Titelkandidaten dem Stadtrivalen Clippers mit 102:112 geschlagen geben. „Jeder versucht das Narrativ zu bedienen, dass es ein Spiel von Rivalen und ein großer Test war. Aber beide Teams sind noch nicht da, wo sie sein wollen“, sagte der 34-Jährige mit freiem Oberkörper in der Kabine. „Wir haben noch viel Raum für Verbesserungen.“

Die Stimmung im Staples Center war jedoch bereits playoffreif. Als Clippers-Neuzugang Kawhi Leonard sich noch vor seiner 30-Punkte-Gala via Mikrofon an die Heimfans richtete, musste er sich gegen lautstarke Buhrufe der Lakers-Anhänger durchsetzen. „Es wird eine großartige Saison“, versprach der wertvollste Spieler der vergangenen Finalserie.

Nach dem Titelgewinn mit den Toronto Raptors entschied sich der 28-Jährige im Sommer für die Rückkehr in seine kalifornische Heimat und will an der Seite des ebenfalls gewechselten und noch verletzten Allstars Paul George die Clippers erstmals in ihrer Geschichte in die Finals führen. Bislang stand das Team stets im Schatten der Glamour-Lakers - dies könnte sich diese Saison drehen. „Es war eins von 82 Spielen“, sagte Clippers-Coach Doc Rivers dennoch unwirsch auf die Frage nach Meisterambitionen. „Nächste Frage.“

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