WM in Stuttgart

Nach Zitterpartie: Deutsche Turner bei Olympia dabei

Die deutschen Turner jubeln nach der Qualifikation des Teams für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio. Foto: Tom Weller/dpa FOTO: Tom Weller

Stuttgart. Riesige Erleichterung und großer Jubel bei den deutschen Turnern - nach einer langen und dramatischen Zitterpartie hat das Team von Bundestrainer Andreas Hirsch das Olympia-Ticket für Tokio gebucht.

Am Ende beider Qualifikationstage bei der WM in Stuttgart belegte das Quintett mit dem Olympia-Helden Andreas Toba, Lukas Dauser, Karim Rida, Philipp Herder und Nick Klessing am Ende gerade noch den notwendigen Rang zwölf unter den insgesamt 25 Teams.

Knapper ging es nicht, aber es reichte für die von Verletzungen und Ausfällen gebeutelte Mannschaft, um sich wie die deutschen Frauen um Elisabeth Seitz zwei Tage zuvor für die Sommerspiele 2020 zu qualifizieren. Mit Platz acht und dem Einzug ins Finale der besten WM-Teams am Mittwoch hatte ohnehin niemand im Lager des Deutschen Turner-Bundes (DTB) gerechnet.

Top-Turner Toba hätte sich kein schöneres Geschenk zum 29. Geburtstag am 7. September wünschen können. Auch dem Chefcoach fiel am späten Montagabend eine Zentnerlast von den Schultern. „Auf jeden Fall war dieses Ergebnis zugleich ein Erlebnis, was man nicht unbedingt noch mal haben möchte. Wir sind froh und extrem erleichtert, dass es für die Olympia-Qualifikation gereicht hat“, sagte Hirsch nach dem Happy End.

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