Triumph in Rom

Nach EM-Gold: Stäblers Ringer-Tortur für Olympia

Frank Stäbler bei der Siegerehrung mit seiner Goldmedaille. Foto: Alessandra Tarantino/AP/dpa FOTO: Alessandra Tarantino

Rom. Dieses EM-Gold soll Frank Stäbler antreiben für das ganz große letzte Ziel seiner Ringer-Karriere. Der Ausnahme-Athlet will eine Medaille bei Olympia. Doch die Vorbereitung auf Tokio wird extrem hart.

Im Kolosseum von Rom posierte Frank Stäbler mit seiner Goldmedaille stolz für Erinnerungsfotos - bei seinem fulminanten EM-Triumph hatte er sich schon auf dem Pfad der alten Gladiatoren gewähnt.

Seine allergrößte Herausforderung steht dem Ringer aber in den nächsten Monaten noch bevor. Angetrieben vom Gold-Schwung bei den Europameisterschaften will er in einem halben Jahr zum Finale seiner Karriere auch noch Olympiasieger werden. Eine Medaille bei Sommerspielen fehlt dem dreimaligen Weltmeister und zweimaligen Europameister noch. Stäbler glaubt fest an den ganz großen Wurf.

„Ich nehme die Motivation und Euphoriewelle mit und schwimme darauf die nächsten fünfeinhalb Monate nach Tokio“, kündigte er an. Am Tag nach seinem beeindruckenden Final-Coup besuchte der Mattenkämpfer standesgemäß das Kolosseum und meinte: „Ich bin einfach nur happy.“

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