Biathlon in Antholz

Mixed-Staffel zum WM-Auftakt „Nicht zufrieden“

Franziska Preuß startet die deutsche Mixed-Staffel. Foto: Hendrik Schmidt/dpa FOTO: Hendrik Schmidt

Antholz. So hatten sich die deutschen Biathleten das nicht vorgestellt. Statt der erhofften Medaille verpassten die Skijäger beim WM-Auftakt in Antholz als Vierte den Platz auf dem Podest. Nach der Enttäuschung heißt die Devise: Jetzt erst recht.

Den verpatzten WM-Start nahm Denise Herrmann gänzlich auf ihre Kappe. Doch nach der Entschuldigung an die Teamkollegen gab sich die große deutsche Medaillenhoffnung gleich wieder kämpferisch.

„Jetzt den Kopf in den Sand zu stecken, wäre die falsche Devise. Man muss dieses Rennen abhaken und nach vorne schauen“, sagte die 31-Jährige, nachdem sie durch ihre Strafrunde den angestrebten Medaillengewinn zum Auftakt der Biathlon-WM im italienischen Antholz in der Mixed-Staffel vermasselt hatte. Nicht mal 24 Stunden hat sie nun Zeit, das Malheur abzuhaken, um im Sprint am folgenden Tag (14.45/ZDF und Eurosport) als Mitfavoritin erneut anzugreifen.

Weil die 31-Jährige 150 Meter extra laufen musste und am Ende insgesamt elf Nachlader zu Buche standen, reichte es für Franziska Preuß, Herrmann, Arnd Peiffer und Benedikt Doll hinter den siegreichen Norwegern, Italien und Tschechien nur für Platz vier. „Mir tut es natürlich leid. Wenn man es für sich alleine verkackt, muss man selber damit fertig werden. Aber heute zieht man ja die anderen mit rein“, sagte Herrmann, die als einzige im deutschen Quartett in die Strafrunde musste.

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