13 Ausfälle

Löw sucht Notplan: „Gesamtlage unerfreulich“

Bundestrainer Joachim Löw beantwortet die Fragen der Journalisten bei einer Pressekonferenz. Foto: Federico Gambarini/dpa FOTO: Federico Gambarini

Dortmund. Bei der Einstimmung auf das Kräftemessen mit dem großen WM-Rivalen Argentinien erfasste Joachim Löw Wehmut.

Im Dortmunder Fußballmuseum, wo die Jubelbilder von Rio 2014 und der Schuh des Finaltorschützen Mario Götze an den letzten deutschen Fußball-Triumph erinnern, musste der Bundestrainer für die Neuauflage eines Länderspiel-Klassikers werben, der angesichts des extremen Personalnotstandes eine riesige Herausforderung darstellt.

„Die Gesamtlage ist sehr angespannt und unerfreulich“, klagte Löw, der für das 178. Länderspiel in seiner Amtszeit ohne 13 (!) verletzte oder erkrankte EM-Kandidaten planen muss. „Für die Aufstellung habe ich noch keine endgültige Lösung parat. Viele Varianten gibt es nicht“, gestand Löw 32 Stunden vor dem Anpfiff fast verzweifelt.

Im nicht annähernd ausverkauften Signal-Iduna-Park wird am Mittwoch (20.45 Uhr/RTL) eine deutsche Verlegenheitself auflaufen, die von Torwart Marc-André ter Stegen, Abwehrchef Niklas Süle und Juniorchef Joshua Kimmich im Mittelfeld gelenkt und geleitet werden soll. „Das sind Spieler, die jetzt ganz besonders gefragt sind“, sagte Löw. Der 24 Jahre alte Münchner Kimmich könnte sogar als Kapitän fungieren.

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