Hummels nicht dabei

Löw setzt für EM-Ticket auf sein Umbruch-Personal

Bundestrainer Joachim Löw gibt heute den Kader für die letzten beiden EM-Quali-Spiele bekannt. Foto: Federico Gambarini/dpa/Archivbild FOTO: Federico Gambarini

Frankfurt/Main. Joachim Löw hadert. Vor dem Endspurt um das EM-Ticket weist der Bundestrainer erneut auf fehlende Kontinuität beim Neuaufbau des Nationalteams hin. Gegen Weißrussland und Nordirland kehren immerhin mehrere Spieler zurück. Der Name Hummels spielt für Löw keine Rolle.

Joachim Löw setzt im Endspurt um das EM-Ticket unbeirrt auf sein junges Umbruch-Personal - für ein spektakuläres Comeback von Mats Hummels sieht der Bundestrainer trotz des Ausfalls von Abwehrchef Niklas Süle unverändert keinen Grund.

„Generell schenken wir den Spielern, die jetzt dabei sind, unser volles Vertrauen, ihnen gehört unsere Aufmerksamkeit“, sagte Löw. Den von ihm im März aussortierten Hummels erwähnte er bei seiner Kader-Nominierung für die letzten beiden Qualifikationspartien der Fußball-Nationalmannschaft am 16. November in Mönchengladbach gegen Weißrussland und drei Tage später in Frankfurt gegen Nordirland am Freitag schon gar nicht mehr.

Dafür steht rund ein halbes Dutzend anderer Rückkehrer im letzten Löw-Kader 2019, darunter auch die Mittelfeld-Akteure Toni Kroos und Leon Goretzka. Für die zuletzt anfällige Defensive sind die im Oktober ebenfalls verletzt fehlenden Matthias Ginter, Jonathan Tah, Nico Schulz und Jonas Hector wieder dabei. Der junge Freiburger Robin Koch (23) gehört nach seiner überraschenden Oktober-Premiere auch wieder zum 24 Spieler umfassenden Kader. Emre Can kann nach seiner Roten Karte in Estland (3:0) nur gegen Nordirland mitwirken. Einziger Akteur ohne Länderspieleinsatz ist der zum wiederholten Mal nominierte Berliner Niklas Stark.

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