Mögliches Comeback

Löw öffnet Hintertür für Hummels: „Über Tellerrand schauen“

Bald wieder vereint im DFB-Team: Bundestrainer Joachim Löw (l) und Mats Hummels. Foto: Peter Kneffel/dpa FOTO: Peter Kneffel

Frankfurt/Main. Vor dem Endspurt um das EM-Ticket weist der Bundestrainer auf fehlende Kontinuität im Nationalteam hin. Gegen Weißrussland und Nordirland kehren immerhin mehrere Spieler zurück. Der Name Hummels spielt für Löw noch keine Rolle. Das kann sich 2020 ändern.

Joachim Löw setzt im Endspurt um das EM-Ticket unbeirrt auf sein junges Umbruch-Personal - ein spektakuläres Comeback von Mats Hummels im kommenden Turnierjahr schließt der Bundestrainer aber keineswegs kategorisch aus.

„Generell schenken wir den Spielern, die jetzt dabei sind, unser volles Vertrauen, ihnen gehört unsere Aufmerksamkeit“, sagte Löw. In einem vom DFB veröffentlichten Video-Interview öffnete der 59-Jährige aber die Hintertür für den von ihm im März aussortierten Hummels - ohne dessen Namen zu erwähnen.

„Wir haben die Qualifikation, wir haben die letzten beiden Spiele, wir wollen uns qualifizieren“, sagte Löw bei der Kader-Nominierung für die letzten beiden Länderspiele der Fußball-Nationalmannschaft am 16. November in Mönchengladbach gegen Weißrussland und drei Tage später in Frankfurt gegen Nordirland. „Dann werden wir uns selbstverständlich zusammensetzen im Trainerteam, werden über den Tellerrand hinausschauen“, sagte Löw. Dann werde man sich „überlegen, was ist das Beste für die Mannschaft“, fügte der 59-Jährige an.

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