Ein Jahr nach WM-Debakel

Löw doch Reformer - Neuer mit Titelhunger

Fassungslos: Bundestrainer Joachim Löw nach dem WM-Aus in Russland. Foto: Andreas Gebert FOTO: Andreas Gebert

Berlin. Der 27. Juni 2018 ist der Tiefpunkt der deutschen WM-Geschichte. Das 0:2 gegen Südkorea in Kasan besiegelt das erste Vorrunden-Aus einer deutschen Fußball-Nationalmannschaft nach einer total verkorksten WM-Mission des Titelverteidigers in Russland.

Genau ein Jahr später hat Bundestrainer Joachim Löw nach einigen Anlaufschwierigkeiten und heiß diskutierten Personalentscheidungen die größten Probleme erst einmal gelöst und einen Stimmungsumschwung eingeleitet. Ein runderneuertes DFB-Team nimmt die ersten Hürden Richtung EM 2020. Kapitän Manuel Neuer spricht sogar von neuen Titel-Hoffnungen: „Wir wollen im nächsten Sommer angreifen!“

Ein Streifzug durch ein schwieriges Länderspieljahr:

DAS DEBAKEL: Das Unvorstellbare wird Wirklichkeit. Titelverteidiger Deutschland scheitert in der WM-Gruppenphase. 0:2 gegen Südkorea in Kasan. Tränen und Fassungslosigkeit - und bei Joachim Löw auch ganz viel Leere. Es ist nach einer Vorbereitung mit vielen Hindernissen, dem Fehlstart gegen Mexiko (0:1) und dem Last-Minute-Hoffnungsmacher gegen Schweden (2:1) das traurige deutsche Ende einer missratenen WM.

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