Triathlon-Highlight

Kampf um die Ironman-Krone auf Hawaii

Triathlon-Star Jan Frodeno gehört wieder zu den Favoriten bei der Ironman-WM auf Hawaii. Foto: David Pintens/BELGA/dpa FOTO: David Pintens

Kailua-Kona. Mehr oder weniger acht Stunden körperliche Höchstleistung bei Temperaturen über 30 Grad und über 70 Prozent Luftfeuchtigkeit. Und dazu ein Profi-Feld, das der legendären Ironman-WM ein erst recht denkwürdiges Rennen bescheren kann.

„Das Schöne und Faszinierende am Ironman ist, nach allen Vorhersagen einfach an den Start zu gehen und zu sehen, was passiert“, betont Top-Herausforderer Jan Frodeno.

EIN LANGER TAG: Der Start für die Profi-Männer erfolgt um 6.25 Uhr Ortszeit (18.25 Uhr MESZ). Etwa drei Stunden schätzungsweise vorher wird aufgestanden. Der Körper muss rechtzeitig auf die erforderliche Betriebstemperatur gebracht werden - 26 bis 28 Grad Wassertemperatur beim 3,86 Kilometer langen Schwimmen im Pazifik hin oder her. Die Abläufe sind automatisiert, bevor es zum Schwimmstart geht, wird der Luftdruck der Reifen an den High-Tech-Rädern noch mal gecheckt. Letzte Trinkflaschen am Rad angebracht. Zielschluss für alle Teilnehmer ist 17 Stunden nach Rennbeginn. Und aus guter Tradition empfangen auch die Ersten immer die Letzten um Mitternacht.

DIE HAUPTDARSTELLER: Patrick Lange, Champion 2017 und 2018, erster Triathlet, der die 3,86 Kilometer Schwimmen, 180,2 Kilometer Radfahren und 42,2 Kilometer Laufen in unter acht Stunden bewältigte. Saisonverlauf eher mäßig. Jan Frodeno, Champion 2015 und 2016. 2017 im Rennen durch eine Verletzung gebremst, 2018 durch eine Verletzung nur als Zuschauer und TV-Experte vor Ort. Saisonverlauf: Siege bei jedem Start. Sebastian Kienle, Champion 2014. Saisonverlauf: Nach einem Trainerwechsel so stark wie lange nicht mehr.

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