Coronavirus-Pandemie

IOC unter Druck - Bach erwägt alternative Olympia-Szenarien

Die Olympischen Spiele in Tokio könnten abgesagt bzw. verschoben werden. Foto: Stanislav Kogiku/SOPA Images via ZUMA Wire/dpa FOTO: Stanislav Kogiku

Frankfurt/Main. Einen kompletten Ausfall der Olympischen Spiele in Tokio schließt IOC-Präsident Thomas Bach weiter aus. Ein Umdenken aber räumt er ein. Mehrere Szenarien für die Sommerspiele sind möglich. Der Druck auf die Olympia-Macher wird immer gewaltiger.

Unter dem beispiellosen Druck der weltweit wachsenden Kritik steuert Thomas Bach um. Der IOC-Präsident ist von der Strategie des sturen Festhaltens an der planmäßigen Austragung der Tokio-Spiele abgerückt.

Inzwischen hat der Chef des Internationalen Olympischen Komitees eingeräumt, auch verschiedene Szenarien in Betracht zu ziehen. Einen Totalausfall der Sommerspiele schließt er aus.

„Sie können nur dann verantwortlich handeln, wenn Sie verlässliche und klare Entscheidungsgrundlagen haben“, sagte der 66 Jahre alte Fecht-Olympiasieger von 1976 im SWR-Interview. Mehrere Szenarien wären bei einer wohl immer näher rückenden Absage denkbar: Die Verschiebung der vom 24. Juli bis 9. August geplanten Tokio-Spiele auf den Herbst, auf Sommer 2021 oder gar auf 2022.

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