Coronavirus-Pandemie

IOC überlegt Olympia-Verschiebung - drei mögliche Szenarien

Die Olympischen Spiele in Tokio könnten verschoben werden. Foto: Stanislav Kogiku/SOPA Images via ZUMA Wire/dpa FOTO: Stanislav Kogiku

Lausanne. Wochenlang hat sich IOC-Chef Thomas Bach gegen eine Verlegung oder Olympia-Absage gewehrt. Jetzt muss er sich doch damit beschäftigen. Das IOC hat sich eine Deadline von vier Wochen gesetzt, dann soll Klarheit über Tokio 2020 herrschen.

Das Internationale Olympische Komitee setzt auf den Faktor Zeit. Vier Wochen räumt sich IOC-Chef Thomas Bach ein, dann soll Klarheit über die Sommerspiele 2020 in Tokio herrschen.

Bis dahin sollen mögliche Szenarien durchgespielt werden, was Bach in den vergangenen Wochen immer abgelehnt hatte. Doch er hatte keine Wahl, dafür sind die Auswirkungen durch die Coronavirus-Pandemie viel zu gravierend. Eine Verschiebung erscheint unausweichlich, folgende Szenarien sind denkbar:

SZENARIO 1: Die Olympischen Spiele werden in den Herbst verschoben. Von den klimatischen Bedingungen wäre das ohnehin die beste Variante, hatte es doch schon große Kritik an dem Sommertermin wegen der großen Hitze in Tokio gegeben. Doch ob sich die Corona-Krise nur wenige Monate nach dem derzeitigen Termin (24. Juli bis 9. August) tatsächlich gebessert hat, erscheint fraglich. Auch dürften die zahlungskräftigen TV-Sender aus den USA kaum damit einverstanden sein, da in dieser Zeit die großen amerikanischen Ligen wieder im Spielbetrieb sind.

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