Copa América

In Basilien gegen das Trauma: Messis nächster Versuch

Lionel Messi beim Training der argentinischen Nationalmannschaft der Copa América. Foto: Natacha Pisarenko/AP FOTO: Natacha Pisarenko

Salvador Bahía. Es ist wie immer, nur enden soll es diesmal anders. Alle schauen auf Lionel Messi. Sein nächster Versuch, mit der argentinischen Fußball-Nationalmannschaft einen Titel zu holen.

Ein Jahr nach dem WM-Desaster von Russland, wenige Wochen nach einer Frustsaison mit dem FC Barcelona. Der erstmalige Gewinn der Copa América, dazu noch im Land des Erzrivalen Brasilien - es wäre die so ersehnte Wohlfühlkur für das Fußball-Genie im himmelblau-weißen Dress.

„Wir treten mit derselben Hoffnung und derselben Lust wie immer an, aber die Wahrheit ist auch, dass Argentinien einen Umbruch durchmacht“, sagte der 32 Jahre alte Kapitän. Für die Mehrzahl im Kader sei es das erste große Turnier. Für Messi nicht. Ungeklärt ist, ob es das letzte sein wird. Bei der WM 2022 in Katar wird er seinen 35. Geburtstag feiern.

Viel dürfte davon abhängen, wie der vermeintliche Neubeginn nun bei der Copa verläuft. Erster Gegner am Samstag in Salvador Bahía ist Kolumbien. Am folgenden Mittwoch geht es in Spiel zwei gegen Paraguay in Belo Horizonte. Dort hatten die Argentinier um Messi 2014 ihr WM-Camp. Von dort schafften sie es bis ins Finale nach Rio de Janeiro. Gegen Deutschland verloren Messi&Co. aber mal wieder, vom großen Hoffnungsträger des Landes war in diesem Spiel praktisch nichts zu sehen.

top