Bayern-Präsident

Hoeneß nerven „Unterbrechungen“ durch Länderspiele

Uli Hoeneß sagte mal wieder klar seine Meinung. Foto: Sven Hoppe FOTO: Sven Hoppe

München. Uli Hoeneß hat nach dem Auftaktsieg des FC Bayern München in der Champions League erneut wortgewaltig eine Reform des internationalen Spielkalenders gefordert.

„Was ich sehr, sehr schlecht finde, sind ewig diese Unterbrechungen durch die Länderspiele“, schimpfte der Präsident des deutschen Rekordmeisters nach dem 3:0 der Münchner gegen Roter Stern Belgrad.

Im September, Oktober und November wird der Spielbetrieb der Vereine jeweils von einem Doppel-Spieltag der Nationalteams unterbrochen. „Das ist ein Wahnsinn, das muss geändert werden“, forderte Hoeneß: „Jedes Mal wenn die Mannschaften im Rhythmus sind, ist wieder so ein Länderspiel. Das kann so nicht weitergehen. In der besten Jahreszeit wird der Bundesliga die Attraktion genommen.“

Bereits zuletzt hatte Hoeneß dafür votiert, die Länderspiele im Winter auszutragen. Bis 2024 sind die Länderspieltermine im Spielkalender des Weltverbands FIFA mit Einverständnis aller Ligen festgelegt.

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