Europa League

Erster heftiger Rückschlag für Rose - Nun Wiedergutmachung?

Trainer Marco Rose versuchte, die herbe Niederlage nicht zu schwer zu nehmen. Foto: Marius Becker FOTO: Marius Becker

Mönchengladbach. Eigentlich kann es für Borussia Mönchengladbach zur Wiedergutmachung keinen besseren Gegner geben. Gegen Fortuna Düsseldorf steht die Borussia beim eigenen Anhang ohnehin noch in der Schuld.

Entsprechend schnell hakte Trainer Marco Rose den Europa-Schock gegen den österreichischen Provinzclub Wolfsberger AC ab. „Wir haben uns neu ausgerichtet und wissen alle, dass wir anders auftreten wollen“, sagte Rose nach einer „relativ langen Nacht“ am Freitag im Hinblick auf das Nachbarschaftsduell am Sonntag gegen die Fortuna (15.30 Uhr).

„Das Spiel gestern wird unseren Ansprüchen nicht gerecht. Allein deshalb sollten wir da schon ein Derby draus machen. Egal, ob gegen Buxtehude oder Düsseldorf“, forderte Rose nun für das in Gladbach gerne als Nicht-Derby verschmähte Duell gegen die Fortuna, die der Borussia vor einem halben Jahr beim 1:3 eine ähnliche Schmach zufügte wie der WAC.

„Wir haben da heute bereits einen Haken dran gemacht“, sagte Rose nun zum ersten heftigen Ausreißer nach unten in seiner Amtszeit und bat am Tag nach der höchsten Europapokal-Heimpleite der Gladbacher gegen das No-Name-Team aus Kärnten die Reservisten mit einem Lächeln zum Training. Einige von ihnen dürften am Sonntag wohl zum Einsatz kommen. Die Rotation hatte Rose bereits vor der Europa-League-Schmach angekündigt, die die „Bild“ als „größte deutsch-österreichische Schande seit Cordoba“ bezeichnete. Bei der WM 1978 unterlag die DFB-Auswahl in Argentinien 2:3 gegen Österreich.

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