Ski Alpin

Dreßen erneut famos: Podiums-Erfolg bei umstrittenem Super-G

Thomas Dreßen hat im Super G Platz drei erreicht. Foto: Giovanni Auletta/AP/dpa FOTO: Giovanni Auletta

Saalbach-Hinterglemm. Der Super-G in Saalbach stand auf der Kippe, eine wetterbedingte Absage drohte. Dann wurde doch gestartet, was viele Ski-Asse ärgerte. Nur Thomas Dreßen ließ sich nicht ablenken und wuchs mal wieder über sich hinaus. Der Grund dafür könnte ein kulinarischer gewesen sein.

Seinen Abfahrtssieg konnte Thomas Dreßen selbst kaum fassen - beim Super-G nun trauten vor allem Teamkollegen und Rivalen ihren Augen nicht.

Der beste deutsche Skirennfahrer ist in Saalbach-Hinterglemm ein zweites Mal über sich hinausgewachsen und hat mit Platz drei den bedenklichen Bedingungen getrotzt. Auf einer höchst fragilen Piste, auf der eigentlich nur die ersten wenigen Starter Chancen hatten, raste Dreßen mit Startnummer 19 und all seinem Gefühl doch noch auf das Podest. „Ich muss sagen, ich bin brutal happy heute“, erzählte das Speed-Ass aus Mittenwald.

Während die meisten Rennfahrer im Salzburger Skigebiet schimpften und sich über die Pistenbedingungen aufregten, konnte Dreßen scherzen. „Vor dem Rennen hab ich einen schönen Kaiserschmarrn gegessen, weil ich so Hunger gehabt habe“, berichtete er über die lange Wartezeit bis zum Start. „Vielleicht hat mich das zusätzliche Gewicht nach unten gedrückt.“ Die Veranstalter hatten den Super-G insgesamt um zwei Stunden nach hinten geschoben, weil es in Saalbach am Vormittag schneite und der Wind blies. Viele gingen von einer Absage aus.

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