EM-Qualifikation

DFB-Turboangriff um Gnabry muss Estland-„Nuss“ knacken

Zurück im DFB-Training: Ilkay Gündogan (M). Foto: Bernd Thissen/dpa FOTO: Bernd Thissen

Dortmund. Joachim Löw schützte sich mit der Kapuze gegen den Wind. Der von einer Grippe genesene Timo Werner trug ebenso eine wärmende Mütze wie Trainings-Rückkehrer Ilkay Gündogan und der zum Start der Vorbereitung auf das EM-Quali-Spiel in Estland nur joggende Stürmerstar Serge Gnabry.

Beim letzten Training in Dortmund passten sich die Nationalkicker schon mal an die rauen äußeren Bedingungen an, die sie auch am Sonntag zur späten Anstoßzeit um 21.45 Uhr Ortszeit (20.45 Uhr MESZ/RTL) im nur 15.000 Zuschauer fassenden Nationalstadion von Tallinn erwarten.

Der Gegner auf dem Platz sollte wenig Probleme bereiten. Erst im Juni deklassierte ein total offensiv ausgerichtetes DFB-Team um die jeweils zweimal erfolgreichen Angreifer Reus und Gnabry die Esten in Mainz mit 8:0. Es war ein Sommer-Fußballfest, das viel Spaß machte.

DFB-Direktor Oliver Bierhoff mochte auf dem Trainingsgelände von Borussia Dortmund zwar nicht wieder ein Schützenfest als Ziel ausrufen. Er benannte aber deutlich seine Erwartungshaltung. „Ohne hochnäsig zu sein: Wir müssen drei Punkte holen“, erklärte Bierhoff: „Ziel ist, erst gar keine Zweifel aufkommen zu lassen. Wir sollten von der ersten Sekunde an deutlich machen, dass es eigentlich nur ein Ergebnis gibt und diese drei Punkte einsammeln.“

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