Titelkämpfe in Sotschi

Deutsche Rodler fahren im WM-Sprint hinterher

Nur Tobias Wendl und Tobias Arlt konnten bei den Sprints der Rodel-WM eine Medaille gewinnen. Foto: Vladimir Astapkovich/Sputnik/dpa FOTO: Vladimir Astapkovich

Sotschi. Enttäuschung bei Loch und Taubitz, kleiner Trost für die Doppelsitzer Wendl/Arlt. Zum Auftakt der Rodel-WM gewannen die Russen in Sotschi alle Sprintwettbewerbe. Für Deutschland gab's nur einmal Bronze.

Die erfolgsverwöhnten deutschen Rodler sind am ersten Tag der Weltmeisterschaft in Sotschi hinterhergefahren. In den drei Sprintwettbewerben konnten sie sich nur eine Bronzemedaille sichern.

Weltmeister Felix Loch landete in Russland auf einem enttäuschenden 13. Platz, bei den Rodlerinnen musste sich die Gesamtweltcup-Zweite Julia Taubitz mit dem vierten Platz begnügen. Den einzigen Podestplatz belegten die Doppelsitzer Tobias Wendl/Tobias Arlt, die auf dem dritten Rang landeten.

Bei den Titelkämpfen vor einem Jahr in Winterberg gewannen die deutschen Athleten noch sechs von neun möglichen Medaillen im Sprint. Die stärkste Konkurrenz auf der Olympiabahn von 2014 kam wie erwartet aus dem Land der Gastgeber, die sich in allen drei Wettbewerben den WM-Titel sicherten. „Das war irgendwie ganz schwierig. Eigentlich bin ich gar nicht so schlecht gefahren, aber es läuft halt nicht“, meinte Loch.

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