Europapokal

Bundesliga-Bosse trauen Teams international Großes zu

Coach Hansi Flick steht mit dem FC Bayern München im Achtelfinale der Champions League. Foto: Matthias Balk/dpa FOTO: Matthias Balk

Berlin. Im Europapokal war für die deutschen Vereine in den vergangenen Jahren nichts zu holen. Nicht mal für den FC Bayern. Höchste Zeit, das zu ändern - meinen unter anderem Joachim Löw, Hansi Flick und Christian Seifert.

Geht es nach dem Bundestrainer, dann hat der deutsche Vereinsfußball die Talsohle durchschritten.

„Man hat zum ersten Mal seit ein paar Jahren das Gefühl, dass die deutschen Mannschaften international etwas bewegen können“, sagte Joachim Löw. Jeweils drei Bundesligisten spielen ab der kommenden Woche in den K.o.-Runden der Champions League (FC Bayern, Borussia Dortmund, RB Leipzig) und Europa League (Eintracht Frankfurt, VfL Wolfsburg, Bayer Leverkusen). Nach einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur unter allen 18 Erstligisten trauen die Ligabosse den Clubs Großes zu.

„Die Leistung in der Champions League war überragend. Es ist alles möglich“, sagte Oliver Kahn, Vorstandsmitglied des FC Bayern, der im Achtelfinale in der Neuauflage des verlorenen „Finale dahoam“ auf den FC Chelsea trifft. „International brauchen wir uns nicht zu verstecken“, meinte auch Trainer Hansi Flick. Seit dem deutschen Finale im Wembley-Stadion 2013, das die Münchner mit 2:1 gegen Borussia Dortmund gewannen, wartet der deutsche Fußball allerdings auf eine Beteiligung in einem europäischen Endspiel.

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