Personalnot beim DFB-Team

„Beste daraus machen“: Löw mit Rumpfkader gegen Argentinien

Muss improvisieren: Bundestrainer Joachim Löw mit den beiden Neulingen Suat Serdar und Nadiem Amiri (l-r). Foto: Bernd Thissen/dpa FOTO: Bernd Thissen

Dortmund. Nur noch das Abschlusstraining und einige Teamsitzungen bleiben Joachim Löw, um seinen Rumpfkader auf den Länderspiel-Klassiker in Dortmund gegen Argentinien vorzubereiten.

„Das Ergebnis spielt nicht die allerwichtigste Rolle. Da müssen wir gucken, dass wir das Beste daraus machen“, sagte der Bundestrainer nach der Absageflut bei der deutschen Fußball-Nationalmannschaft.

Löw muss ohne zwölf etablierte Kräfte planen, da vor dem Länderspiel-Doppelpack gegen den zweimaligen Weltmeister Argentinien und Punktelieferant Estland in der EM-Qualifikation auch noch der Leipziger Timo Werner (grippaler Infekt) und Ilkay Gündogan von Manchester City (Muskelblessur) angeschlagen sind. Zehn Spieler hatten schon zuvor verletzungsbedingt abgesagt.

„Man hat dadurch auch die Möglichkeit, mal den einen oder anderen Spieler über neunzig Minuten zu testen“, sagte DFB-Direktor Oliver Bierhoff in der TV-Sendung „100% Bundesliga bei Nitro“ am Montagabend. Der frühere Nationalstürmer kann den Absagen sogar einen positiven Aspekt abgewinnen: „Häufig ist es ja so, dass immer fünf, sechs Spieler ein bisschen enttäuscht abreisen. Das wird uns jetzt nicht passieren.“

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