Champions League

Bayer Leverkusen: Ganz gut ist nicht gut genug

Mund abputzen, weitermachen: Leverkusens Jonathan Tah nach der Niederlage in Mardrid. Foto: Marius Becker/dpa FOTO: Marius Becker

Madrid. Die beste Nachricht des Abends kam für die Fußball-Profis von Bayer Leverkusen auf dem Rollfeld.

Als die Mannschaft nach dem 0:1 bei Atlético das Gate am Flughafen in Madrid passierte, hatte Juventus Turin gegen Lokomotive Moskau noch mit 0:1 zurückgelegen. Im Bus auf dem Weg zum Flieger kam die Info, dass Italiens Serienmeister das Spiel drehen konnte.

Das 2:1 für Juve war für die meisten bei Bayer eine gute Nachricht. Denn der Gegner heißt inzwischen Moskau und nicht mehr Turin oder Atlético Madrid. Ans Weiterkommen in der Champions League glaubt nach der dritten Niederlage im dritten Spiel trotz einiger Durchhalte-Beteuerungen niemand mehr ernsthaft. Das Ziel ist nun Rang drei und damit ein Weiterspielen 2020 in der Europa League. Und bei einem Sieg von Moskau wäre es selbst damit noch schwieriger geworden.

„Auch wenn es mathematisch noch möglich ist: Man muss realistisch sein“, sagte Rudi Völler schon eine knappe Stunde nach der etwas unglücklichen, letztlich aber doch wieder selbstverschuldeten Niederlage in Madrid. Und er forderte: „Wir müssen alles versuchen, damit wir Dritter werden. Wir wollen auch im neuen Jahr in Europa dabei sein. Die Qualität dafür haben wir.“

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