Coronavirus-Pandemie

Basketball-Bundesliga pausiert weiter bis zum 30. April

Alba Berlins Basketballer Niels Giffey beim Dunking. Foto: Andreas Gora/dpa FOTO: Andreas Gora

Köln. Die Basketball-Bundesliga entscheidet sich gegen einen sofortigen Abbruch der Saison und setzt ihren Spielbetrieb noch einmal weiter aus. Spätestens Ende April soll erneut beraten werden.

Die Basketball-Bundesliga kämpft weiter vehement um die Fortsetzung ihrer Saison und hat sich trotz der gravierenden Folgen der Corona-Krise noch einmal gegen einen Abbruch der aktuellen Spielzeit entschieden.

In einer rund dreistündigen Videoschalte beschlossen die Liga und die 17 Clubs stattdessen, den Spielbetrieb noch einmal weiter bis zum 30. April auszusetzen. Dann soll erneut beraten werden, ob die Saison noch auf irgendeine Art zu Ende gespielt werden kann oder doch abgebrochen werden muss. Der Spielbetrieb ruht bereits seit dem 12. März. Die BBL wählt damit vorerst einen anderen Weg als die Deutsche Eishockey Liga, die ihre Saison nach der Hauptrunde abgebrochen und keinen Meister gekürt hatte. Stattdessen folgen die Basketballer dem deutschen Profi-Fußball, der am Dienstag ebenfalls eine Spielpause bis zum 30. April beschlossen hatte.

„Die Entscheidung ist mit großer Mehrheit getroffen worden und ist ein deutliches Zeichen der Geschlossenheit in der Liga“, sagte BBL-Geschäftsführer Stefan Holz. „Es war unser Ziel, uns die Chance auf die Fortsetzung der Saison zu erhalten und das ist uns mit breiter Zustimmung gelungen“, sagte Holz. Nach dpa-Informationen gab es nur zwei Gegenstimmen und eine Enthaltung.

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