Major in Pebble Beach

119. US Open: Golfstar Kaymer will zurück in die Zukunft

Martin Kaymer (l) und Dustin Johnson (r) trainieren in Pebble Beach für die US Open. Foto: Carolyn Kaster/AP FOTO: Carolyn Kaster

Pebble Beach. Vor der Rückkehr zum Turnier seines letzten Triumphes ließ Martin Kaymer im mexikanischen Luxus-Ressort Cabo San Lucas noch einmal fünf Tage die Seele baumeln.

„Golfschläger habe ich aber trotzdem dabei gehabt, es ging lediglich darum, mal etwas aus dem Turnierrhythmus heraus zu kommen“, erzählt der 34-jährige aus Mettmann der Deutschen Presse-Agentur vor der 119. US Open.

Kaymer wird die Erholung brauchen. Geht es beim mit 12,5 Millionen US-Dollar dotierten Turnier ab Donnerstag an der US-Westküste in Pebble Beach auch ein wenig um die eigene Zukunft als Profigolfer. Schließlich ist es für fast ein Jahr das letzte Major-Turnier, für das er noch automatisch qualifiziert ist: Durch seinen US-Open-Sieg am 15. Juni 2014 hatte er sich fünfjährige Spielberechtigungen für das Masters und die British Open ergattert. Diese laufen nun aus.

Damals stand Kaymer noch im Mittelpunkt der Golf-Welt. Fünf Jahre nach seinem Sieg bei der 114. US Open ist es eher ruhig geworden um den „Germinator“, wie ihn die Amerikaner damals noch ehrfurchtsvoll nannten. Vier Tage lang hatte Mr. Kaymer in Pinehurst die gesamte Golf-Elite in Grund und Boden gespielt und den zweiten Major-Titel seiner Karriere erkämpft. Doch seitdem wartet die ehemalige Nummer eins der Weltrangliste (Februar 2011) auf einen Sieg.

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