Stürmer trifft gegen Deutschland

Barça soll schon 50 Millionen für Jovic bereithalten

Serbiens Senkrechtstarter Luka Jovic traf im ersten Länderspiel von Beginn an auch gleich ins Tor. Foto: Meissner/AP FOTO: AP / Martin Meissner

Wolfsburg. Luka Jovic stand fast schüchtern in den Katakomben und verzichtete auf große Worte. Der serbische Senkrechtstarter von Eintracht Frankfurt hatte sein Statement bereits abgegeben – auf dem Rasen, mit einer starken Vorstellung beim 1:1 (1:0) gegen die deutsche Nationalmannschaft in Wolfsburg.

Der FC Barcelona dürfte genau hingesehen haben.

Wie die britische Zeitung Guardian berichtet, wollen die Katalanen im Poker um die Dienste des begehrten Torjägers jetzt ernst machen. 50 Millionen Euro soll Barça für den Überflieger der Fußball-Bundesliga bereithalten. Serbiens Nationaltrainer Mladen Krstajic sieht kein Limit bei Jovic. „Ich bin nicht sein Manager, aber er hat auf jeden Fall das Potenzial, bei einem solchen Club zu spielen“, sagte der frühere Profi von Schalke 04 und Werder Bremen.

Im ersten Startelfeinsatz für sein Land erzielte Jovic per Kopf sein erstes Länderspieltor (12.). Und er bereitete danach der deutschen Innenverteidigung mit Niklas Süle und Jonathan Tah immer wieder Probleme. Der Antritt, die Kombinationsstärke und seine Souveränität im Abschluss machen Jovic zu einem der begehrtesten Spieler der Bundesliga. Trainer Krstajic vergleicht Jovic als Spielertyp mit Luis Suarez von Barcelona Womöglich spielen beide ja bald zusammen. Jovic ist noch bis zum Sommer von Benfica Lissabon ausgeliehen, die vereinbarte Kaufoption wird die Eintracht ziehen. Das Gezerre um Jovic hat längst begonnen.

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