Das machen die großen Nationen

Die EM-Qualifikation als Zeit der Experimente

Lissabon. 20 EM-Tickets sind zu vergeben. Die großen Nationen nutzen die leichteren Aufgaben zum Ausprobieren.

Rechtzeitig zur EM-Qualifikation hat Superstar Cristiano Ronaldo seine Auszeit bei Titelverteidiger Portugal beendet. Eine böse Überraschung soll es auf dem Weg zum ersten Pan-Europa-Turnier in zwölf Städten nicht geben. Das gilt auch für weitere Fußball-Schwergewichte wie Weltmeister Frankreich, Ex-Champion Spanien, Italien oder England. Die 20 EM-Tickets werden in den Playoffs der Nations League komplettiert, ehe das 24er-Feld für die EM steht. Die Deutsche Presse-Agentur gibt einen Überblick, wie es in den großen Nationen aussieht.

FRANKREICH: Der Weltmeister geht das Spiel gegen Moldawien an diesem Freitag (20.45 Uhr) mit Selbstbewusstsein und Vorsicht an. Natio­naltrainer Didier Deschamps gab vor der Begegnung schon einmal das Motto aus: „Man muss misstrauisch sein.“ Stars der Weltmeister-Mannschaft von 2018 wie Antoine Griezmann oder Kylian Mbappé mussten nach dem Titelgewinn in Russland zuletzt Rückschläge einstecken. Weder Griezmanns Club Atlético Madrid noch Mbappés Paris St. Germain schafften in der Champions League den Viertelfinal-Einzug. Vor der Partie gegen Moldawien lobte Deschamps den Bayern-Stürmer Kingsley Coman, der nach vielen Verletzungen wieder zum Aufgebot der Franzosen gehört.

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